Erkältung beim Hund – gibt`s doch nicht? Gibt`s doch!

Bestimmt hat Dein Hund auch schon einmal niesen müssen, weil ihm irgendetwas in der Nase kitzelt. Aber Erkältung, ein grippaler Infekt oder gar Grippe? Können Hunde diese Krankheiten bekommen, sich vielleicht sogar beim Menschen anstecken? All dies und mehr klären wir in diesem Artikel.

Husten, Niesen, Fieber – Erkältungssymptome beim Hund

Wenn Hunde Schnupfen haben, immer wieder niesen, husten und/oder sich fiebrig anfühlen und die Nase läuft, könnten ein grippaler Infekt oder eine Entzündung der oberen Atemwege vorliegen. Zu diesen Erkältungssymptomen können sich noch eher unspezifischen Beschwerden gesellen, wie: 

  • Appetitlosigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Ausfluss aus Nase und/oder Augen
  • Erbrechen
  • geschwollenen Lymphknoten
  • häufiges Schlecken
  • rote Augen
  • Würgen [1; 2; 3].

Steigt die Temperatur Deines Hundes über 39,5 Grad, hat er Fieber. Du erkennst das daran, dass er sehr schlapp ist, keinen Appetit hat, seine Nase, die Achseln, Bauch und Ohren warm sind, er schnell hechelt und der Kot sehr trocken und fest ist (Fieberkot). Anhaltendes Fieber kann die Organe Deines Hundes schädigen, Fieber über 41 Grad sogar lebensbedrohlich werden. Deshalb solltest Du bei Fieber schnellstmöglich mit ihm zum Tierarzt gehen. Messen kannst Du das Fieber bei ihm rektal mit einem digitalen Fieberthermometer, das Du zuvor mit Vaseline eingeschmiert hast.  

Ursachen und Risikofaktoren für einen grippalen Infekt/eine Erkältung beim Hund

Vielleicht wundert es Dich, dass Dein Hund derartige Erkältungssymptome zeigt, obwohl es gar keine Erkältungszeit ist. Aber die Ursachen für einen grippalen Infekt müssen nicht unbedingt jahreszeitlich begründet sein. Mögliche Auslöser dafür können auch sein:

  • die Ansteckung durch Artgenossen oder den Menschen
  • ein geschwächtes Immunsystem
  • Bakterien oder Viren [1].

Bedenke aber, dass einige typische Symptome einer Erkältung, wie Husten und Schnupfen, auch durch eine völlig andere Ursache ausgelöst werden können. Hat der Hund dabei kein Fieber, können sich dahinter auch eine Allergie, ein Befall durch Parasiten (wie Pilze oder Milben, z.B. Nasenmilben) oder Fremdkörper in den Atemwegen verbergen. Völlig harmlos ist es, wenn Hunde bei der Körperhygiene oder in einer Stresssituation niesen. Dann handelt es sich möglicherweise um ein sogenanntes Wohlfühlniesen oder eine Übersprungshandlung. 

Behandlung: Was tun bei Erkältungssymptomen beim Hund?

Besonders wenn Dein Hund Fieber hat, stark hustet und/oder aus der Nase ein gelblicher oder blutiger Ausfluss fließt, solltest Du mit ihm zum Tierarzt gehen. So kannst Du u.a. vermeiden, dass er eine Lungenentzündung entwickelt. Der Tierarzt kann die Ursache der Erkältungssymptome ermitteln und geeignete Gegenmaßnahmen verordnen. Bei Fieber kannst Du Deinen Hund als Erste-Hilfe-Maßnahme mit Wadenwickel und dafür sorgen, dass er ausreichend trinkt und genügend Ruhe bekommt. Wichtig ist, regelmäßig das Fieber zu messen, damit Du bei ungünstigem Temperaturanstieg sofort reagieren kannst. Bei wässrigen, klaren Nasenausfluss und Husten kann ein Dampfbad mit Kamille oder Thymian helfen. Dazu setzt Du Deinen Hund in seine Box, stellst die Schüssel mit der dampfenden Flüssigkeit davor und bedeckst alles mit einem großen Handtuch. Um sein Immunsystem und seine Kräfte nicht weiter zu strapazieren, kannst Du ihn für einige Tage auf Schonkost umstellen und Strapazen vermeiden, indem Du lieber kleinere Gassirunden mit ihm gehst.  [1]. 

So kannst Du einem grippalen Infekt Deines Hundes vorbeugen

Ein Hund mit einem starken Immunsystem ist in der Regel ausreichend gegen Infektionen geschützt. Ist das bei Deinem Hund aus irgendeinem Grunde nicht der Fall, solltest Du ihn vor Infekten und Unterkühlung besonders schützen und sein Immunsystem versuchen zu stärken. Hilfreich dazu könnte sein, ihn: 

  • in der nasskalten Jahreszeit nach dem Gassigehen abzutrocknen, damit er nicht friert
  • vor Zugluft und trockenem Raumklima, die seine Schleimhäute austrocknen können, zu schützen
  • starke Temperaturwechsel zu vermeiden
  • regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen
  • regelmäßig zu impfen und zu entwurmen
  • vor Stress zu schützen
  • mit einem Hundemantel zu wärmen, wenn er wenig Unterwolle besitzt, alt oder geschwächt ist
  • von anderen Hunden und kranken Menschen fern zu halten
  • am Schneefressen zu hindern, weil dadurch der Rachen gereizt und er Erreger, Fremdkörper und Gifte aufnehmen kann
  • ausgewogen und vitamin- und nährstoffreich zu ernähren und dafür zu sorgen,
  • dass er ausreichend Flüssigkeit aufnimmt [1; 2; 3].

Ergänzungsfuttermittel zur Stärkung der Abwehrkräfte und Unterstützung der Regeneration Deines Hundes

Wir von Hunreys haben einige Produkte in unserem Sortiment, die die Abwehrkräfte Deines Hundes stärken und seine Regeneration bei/nach Krankheit fördern können. Als täglicher Kraftbooster zur Prophylaxe von Krankheiten eignen sich dafür unser Multivitamin-Mix und Kraft und Vital Mix, zur Regeneration unser Regeneration Mix. Alle Mixturen enthalten eine Vielzahl hochwertiger Pflanzenstoffe, die Deinen Hund ganzheitlich stärken und seine Körperfunktionen unterstützen können. Praktisch für unterwegs, als Belohnung oder zur Konditionierung eignen sich unsere Superfood Balls, die nicht nur lecker für Deinen Hund sind, sondern quasi nebenbei die Gesundheit Deiner Fellnase fördern können. Ganz besonders unsere Superfood Balls Immunsystem können die Abwehrkräfte Deines Hundes in den kritischen Jahreszeiten unterstützen.  

Quellen: 

[1] Erkältung und Fieber beim Hund – Symptome richtig erkennen, 18.12.2019 in Uelzener, abgerufen am 04.10.2022 von https://uelzener.de/magazin/hund/tiergesundheit/fieber-und-erkaeltung-hund/

[2] Vogt, Sabrina, Erkältung beim Hund: Wenn der Hund Schnupfen hat, in Firstvet, abgerufen am 06.10.2022 von https://firstvet.com/de/artikel/koennen-hunde-eine-erkaeltung-bekommen

[3] Dr. Hänse, Maria, Erkältung beim Hund, in futalis, abgerufen am 06.10.2022 von https://futalis.de/hunderatgeber/krankheiten/infektionserkrankungen/erkaeltung-beim-hund

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