Die besten Leckerlis für Deinen Hund

Leckerlis sind eine tolle Möglichkeit, das Verhalten Deines Hundes zu verstärken. Besonders in der Hundeerziehung bzw. im Hundetraining finden sie gerne Anwendung. Doch nicht alle Produkte, die kommerziell angeboten werden, sind für Deinen speziellen Hund geeignet. Hunde haben eben auch so ihre Vorlieben und Bedürfnisse. Dazu kommt, dass sie Stoffe enthalten können, die für Deine Fellnase eher ungeeignet sind. So sind manche Leckerlis beispielsweise mit Zucker und ungesunden Zusatzstoffen, wie Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen, versetzt. Welche Zusammensetzung und Menge gut für Deinen Hund sein könnte, klären wir hier.

Leckerlis wofür? Der Einsatz von Hundeleckerlis

Hundeleckerlis sind praktisch und vielseitig einsetzbar. Sie können überall mit hingenommen werden, entbehren in der Regel einer mühsamen Zubereitung und werden meist gerne von Deinem Hund angenommen. Ob als Belohnung, Nachtisch, liebevolle Zuwendung, zur Ablenkung und Beschäftigung oder aber als gezielter Verstärker im Training – Hundeleckerlis wirken auf vielfältige Weise motivierend auf Deinen Vierbeiner. Allerdings gibt es bei der Auswahl der beliebten Snacks so einiges zu beachten, damit sie auch ihren Zweck erfüllen.

Was ist bei der Auswahl von Hundeleckerlis zu beachten?

Wenn Du in einen Tierladen gehst, triffst Du auf unzählige verschiedene Arten von Leckerlis. Die Produktpalette reicht von getrockneten Tierbestandteilen (wie Sardinen, Kutteln, Ochsenziemer, Schweineohren) über zahnpflegende Darreichungsformen bis hin zu funktionellen Leckerlis, die gezielt auf Beschwerden des Hundes ausgerichtet sind. Nicht immer fällt es da leicht, die passenden für seinen Hund zu finden. Du solltest auf jeden Fall vor dem Kauf die Inhaltsstoffliste der verschiedenen Produkte studieren, darauf achten, dass sie detailliert aufgeschlüsselt sind (wie z.B. anstelle von “Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen”) und idealerweise auf solche zurückgreifen, die naturbelassen und aus Bio-Anbau sind. Wichtig bei der Auswahl ist darüber hinaus:

  • sie müssen Deinem Hund schmecken
  • sie sollten auf die Bedürfnisse Deines Hundes abgestimmt sein
  • sie sollten für empfindliche Hunde Allergiker-freundlich sein
  • sie sollten möglichst natürliche, gesunde Inhaltsstoffe enthalten
  • von hochwertiger Qualität, aus dem Fach- oder Lebensmittelhandel und der EU (Kennzeichnungspflicht und Reinheitsgebot!) und 
  • frei von ungesunden Zusatzstoffen und billigen Füllstoffen, wie Mais und Getreide) sein.

Snacks außerhalb der EU unterliegen unter Umständen anderen Gesetzmäßigkeiten und können im schlimmsten Fall Medikamente und/oder Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten, die für den Hund giftig sind [4; 5]. Hat Dein Hund eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B. gegen Gluten oder Laktose), solltest Du ihm nur Leckerlis geben, die Inhaltsstoffe seines Hauptfutters enthalten. Andere Hunde mögen Abwechslung, das merkst Du Deinem Hund meist schnell an. Reagiert Dein Hund eher gelangweilt auf den Belohnungssnack, dann ist es sinnvoll, verschiedene Sorten vorrätig zu haben. Das gibt Dir zusätzlich die Möglichkeit, seine Verhaltensweisen variabel und – besonders gute Leistungen – gezielt zu verstärken. Um seine Präferenzen herauszufinden, kannst Du einfach wiederholt die verschiedenen Leckerlis in Schüsseln verteilen und mit Abstand beobachten, welche er zuerst verschlingt [1].   

Die Vor- und Nachteile gängiger Leckerlis

Jede Art von Leckerli hat so seine Vor- und Nachteile, die wir Dir hier kurz nennen möchten: 

Art des LeckerlisVorteileNachteile
Funktionelle Leckerlis für die Gesundheit des Hundes (wie Zahnreinigung)können gut für die Zähne, die Gelenke etc. seinkönnen viel Energie und wenig ausgewogene Nährstoffe enthalten. Kein Ersatz für eine entsprechende Diät
Obst und/oder Gemüsegut für übergewichtige/kranke Hunde, energie- und eiweißarmkönnen abführend wirken. Nicht alle Sorten sind geeignet.
Getrocknete Tierbestandteile, wie Schweineohrenbeschäftigt Deinen Hund länger, reinigen die Zähnekönnen viel Energie und schwer verdauliche Eiweiße enthalten. Für Hunde mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen ungeeignet
Getreidekeksefür Hunde mit eiweißarmer Kostkönnen viel Energie und wenig ausgewogene Nährstoffe enthalten
Trockenfutterleicht zu bilanzierenje nach Sorte keine
Pro und Contra Leckerlis
[2] 

Gezieltes Training durch die richtigen Leckerlis

Wenn Du Leckerlis zum Training Deines Hundes nutzen möchtest, kann es für ihn weniger auf deren Menge als auf den Geschmack an. Nach einer Studie treiben höherwertige Leckerlis Hunde sogar zu besseren Leistungen an als niederwertigere [S1]. Dazu kannst Du mit den richtigen Leckerlis auch gezielter Übungen verstärken. Zum Beispiel könnte hilfreich sein: 

  • kleine Leckerlis für Gehorsamsübungen oder zum Ablenken (beispielsweise von anderen Hunden (sie auch unseren Artikel Leinenaggression beim Hund)
  • größere, außergewöhnliche Belohnungen beim Rückruf und/oder besonderen Leistungen
  • ableckbares Leckerli (wie Leberwurstpaste) z.B. zum Anziehen von Geschirr zu nutzen [1].

Wichtig dabei ist natürlich das richtige Timing, damit Dein Hund die Belohnung mit dem Erfolg/Erlernten auch verbinden kann. 

Welche Mengen verträgt mein Hund?

Leckerlis gelten als Beifutter, aber kein Futterersatz, das heißt, sie liefern zusätzliche Energie, aber in der Regel wenig ausgewogene Nährstoffe, was beim täglichen Futterbedarf Deines Hundes beachtet werden sollte. Übersteigt ihr Anteil 10% des Energie-Tagesbedarfs, können sie schnell zu Übergewicht beitragen, insbesondere, weil sie von Hunden gerne genommen werden, was die Besitzer zur Überfütterung verleiten kann. Daher sind auch die Empfehlungen auf den Verpackungen der Leckerlis mit Vorsicht zu genießen. Denke immer daran: Dein Hund muss sich nicht satt fressen. Kleine Stücke/Mengen reichen für einen Belohnungseffekt durchaus aus [1; 2]. Möchtest Du gerne und viel Leckerlis bei Deinem Hund einsetzen und fütterst Du generell Trockenfutter, dann verwende einen Teil des Trockenfutters der Tagesration als Leckerli. 

Leckerlis aus der eigenen Küche

Anstelle von kommerziellen Leckerlis kannst Du Deinen Hund natürlich auch mit geeigneten Lebensmitteln aus der eigenen Küche verwöhnen. Zahlreiche Rezepte dazu gibt es im Netz, wie z.B. hier oder hier. Das hat den Vorteil, dass Du genau weißt, was Du Deinem Hund gibst, die Snacks auf seinen Geschmack abstimmen, deren Größe festlegen und sie auf Vorrat einfrieren oder trocknen kannst. Je nach Vorlieben sind als Zutaten etwa möglich: 

  • Karotten, Spinat, Bananen, Äpfel
  • gebratenes Hühnchen, Leberwurst, Rindfleisch, Fisch (wie Thunfisch)
  • Quark, Frischkäse, Eier, Käse
  • Haferflocken, Vollkorn-, Süßkartoffel-, Reis-, Mais- oder Kokosmehl [3].

Achte dabei aber unbedingt auf die hygienische Zubereitung, ausreichende Trocknung und Haltbarkeit der Lebensmittel. 

Gesunde Hundesnacks von Hunreys

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie Du Deinen Hund mit Snacks auf gesunde Weise verwöhnen und gleichzeitig seine Gesundheit unterstützen kannst. In Zusammenarbeit mit Tierärzten und Heilpraktikern sind dabei unsere Superfood Balls herausgekommen. Sie bestehen aus rein natürlichen, qualitativ hochwertigen Zutaten, die wir zum Erhalt sämtlicher Nährstoffe schonend gedörrt haben – selbstverständlich ohne die Beigabe von Zusatzstoffen. Neben dem Gebissreinigungseffekt bieten die verschiedenen Sorten unterstützende Nährstoffe, wahlweise für Hunde mit Gelenk- oder Verdauungsproblemen oder zur Förderung von Regeneration, Vitalität und Entspannung. Schau doch einmal in unserem Shop vorbei und lass Dich überraschen.

Quellen: 

[1] Welche Leckerlis für Hundetraining?, 20.08.2018 in Tierperspektive, abgerufen am 13.09.2022 von https://www.tierperspektive.com/2018/08/20/welche-leckerlis-fuer-hundetraining/

[2] Vor- und Nachteile der beliebtesten Hundeleckerlis, in Ein Herz für Tiere, abgerufen am 13.09.2022 von https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/hunde/hunde-ernaehrung/vor-und-nachteile-der-beliebtesten-hundeleckerlis

[3] Avellan, Denise, Hundeleckerlis selber machen: 5 einfache und schnelle Rezepte, in Josera, abgerufen am 13.09.2022 von https://www.josera.de/ratgeber/ratgeber-hunde/leckerlis-backen-hund.html

[4] Wenn der Hundesnack zur Gefahr wird, in Die Hundezeitung, abgerufen am 13.09.2022 von https://www.diehundezeitung.com/wenn-der-hundesnack-zur-gefahr-wird-2/

[5] Was zeichnet gesunde Hunderleckerlis aus?, in Hunde Kausnacks, das Magazin, abgerufen am 13.09.2022 von https://www.hunde-kausnacks.de/magazin/gesunde-hundeleckerlis/#:~:text=Gesunde%20Hundeleckerlis%20bestehen%20unter%20anderem,von%20vielen%20Fellnasen%20nicht%20vertragen.

Relevante Studien: 

[S1] Riemer, Stefanie et al., Reinforcer effectiveness in dogs—The influence of quantity and quality, 06.05.2018 in Elsevier Applied Animal Behaviour Science, abgerufen am 13.09.2022 von https://core.ac.uk/download/pdf/163028143.pdf

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