Office-Dogs: Warum es sinnvoll ist, ein hundefreundliches Büro zu haben

Die Zeiten des trockenen Arbeitsalltags sind vorbei. Immer mehr Unternehmen setzen auf das Wohlgefühl ihrer Mitarbeiter, bieten im Sinne der Gesundheit und Stressreduzierung frische Früchte und heiße Getränke, Vergünstigungen für Sport und öffentliche Verkehrsmittel oder das Arbeiten im Homeoffice an. Ganz fortschrittliche Vorgesetzte erlauben ihren Mitarbeitern auch den Bürohund, eine Fellnase als KollegIn sozusagen. Das entlastet und beruhigt zugleich. Statistisch gesehen würden 50% aller Mitarbeiter lieber den Hund mit zur Arbeit nehmen, als eine Gehaltserhöhung zu kassieren, 30% aller Hundebesitzer würden sogar für den eigenen Hund im Büro einen Arbeitsplatzwechsel in Kauf nehmen [1]. Ein hundefreundliches Büro lohnt sich also nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich.

Messbarer Gesundheitsvorteil eines Bürohundes 

Bestimmt kennst du als Hundebesitzer die wohligen Gefühle, wenn du mit deinem Hund kuschelst oder schmust. Du fühlst dich einfach ruhiger, entspannter, friedlicher oder kraftvoller, als würdest du die Welt für einen Moment aussperren und deine inneren Reserven intensiv auftanken. Dieser besondere Effekt eines Hundes auf den Menschen ist nicht nur subjektiv – er lässt sich auch objektiv messen. 

So sinkt der Blutdruck um etwa 10%, wenn man den Hund eine viertel bis halbe Stunde streichelt. Mitarbeiter mit Bürohunden berichten in Umfragen von deutlich weniger Stress am Arbeitsplatz. Grund dafür ist u.a. das Hormon Oxytocin, ein Bindungshormon, das auch freigesetzt wird, wenn Mütter mit ihren Kindern schmusen. Dieses Hormon beruhigt, entstresst und macht einfach glücklich über die Ausschüttung von Dopamin (dem Belohnungs- und Glückshormon). Gleichzeitig wird die Menge an Stresshormonen gesenkt [S1]. All dies trägt dazu bei, dass auch Mitarbeiter mit psychischen Erkrankungen sich besser in das Arbeitsleben integrieren können. 

Durch die Gassirunden entsteht ein zusätzlicher Gesundheitseffekt während der Arbeitszeit. Die regelmäßige Bewegung befreit den Körper aus der schmerzenden Schonhaltung und stärkt den Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System. Langfristig können so insgesamt durch einen Bürohund die Burnoutgefahr und Krankheitstage verringert und dadurch Krankenkosten eingespart werden [2].

Abwechslung und Soziales Miteinander durch Bürohunde

Über die emotionale Komponente hinaus gibt es noch viele weitere Gründe für einen Bürohund. Ein oder mehrere Vierpfoten-Kollegen:

  • sorgen für effiziente kleine Pausen zwischendurch, die den Kopf frei machen und die die Arbeitsleistung insgesamt erhöhen
  • ermöglichen die Vereinbarung von Freizeit- und Arbeitsleben (Work-Life-Balance)
  • steigern die Kreativität, Motivation und Stimmung der Mitarbeiter
  • bringen Abwechslung in den Arbeitsalltag [1; 2].

Bürohunde haben aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf das soziale Miteinander der Arbeitnehmer. So sollen sie, nach einer Studie der Central Michigan University, die soziale Interaktion steigern und daran teilhaben, dass die Teammitglieder sich gegenseitig deutlich mehr vertrauen und zusammenhalten [2; S2]. Das wirkt sich auf Betriebsklima und Arbeitsatmosphäre aus. In dieser entspannten Umgebung werden Gespräche und ein gutes Gemeinschaftsgefühl gestärkt und auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Sogar hinsichtlich des Arbeitgebers steigt die Loyalität der Mitarbeiter um 16%, wenn Hunde in den Arbeitsalltag integriert werden [4]. 

Und schließlich zeigt ein Unternehmen, das Hunde in den Arbeitsalltag integriert, Mitarbeiterfreundlichkeit, Flexibilität, Offenheit und fortschrittliches und innovatives Denken und Handeln. Das kann sehr anziehend auf junge Nachwuchs-Mitarbeiter/Bewerber wirken und ein großartiges Aushängeschild in den sozialen Medien sein.

Fragen vorab: Was braucht es für Office-Dogs? 

Jetzt kannst du aber nicht einfach deinen Hund mit zur Arbeit nehmen, ohne vorher einiges zu regeln. Natürlich muss dein Kumpel gesund, geimpft, entwurmt, versichert, stubenrein und gut erzogen sein. Damit alles gut geht und dein Bürohund auch für alle einen positiven Vorteil bringt, muss vorher abgesprochen werden:

  • gibt es jemand im Büro mit Tierhaarallergie, Abneigung gegen oder Angst vor Hunden
  • wo darf sich der Hund aufhalten, welche Tabu-Zonen gibt es (Küche, Konferenzräume)
  • wieviele Hunde dürfen insgesamt gleichzeitig im Büro sein
  • zu welchen Zeiten darf der Hund ausgeführt werden
  • wie ist der Umgang mit Leckerlis
  • wieviel Bewegung braucht der Hund
  • wieviel Zeit, Zuwendung und Aufmerksamkeit braucht er
  • gibt es besondere Verhaltensweisen (wie Ängste) des Hundes
  • welche Regeln gelten für den Hund und
  • wie macht man den Hund am besten mit allen Mitarbeitern vertraut?

Ein hundefreundliches Büro 

Dein Hund selbst braucht einen Wohlfühlort, an dem er längere Zeit bleiben kann. Der Ort sollte ruhig und abseits von lauten Geräten, wie beispielsweise einem Drucker, liegen und möglichst keinen Durchgangsverkehr haben. Hier kann sein Körbchen/Hundebett stehen, wo er warten und/oder sich zurückziehen kann, wenn er müde oder gestresst ist. Ganz in der Nähe bietet sich an, den Wassernapf aufzustellen, damit er immer trinken kann, wenn er durstig ist [4]. Die Umgebung um seinen Schlafplatz sollte sauber und hygienisch sein, damit er auch gesund bleibt [2]. In der Regel brauchen Hunde während des Tages keine zusätzliche Mahlzeit. Als Belohnung, zur Beschäftigung und für eine ausgewogene Ernährung kannst du ihm aber gesunde Leckerlis anbieten.

Die Eingewöhnungsphase

Wenn alle mit dem neuen Kollegen einverstanden sind und alles für deinen Liebling eingerichtet ist, geht es darum, ihn schrittweise an seinen neuen Platz zu gewöhnen. Die neuen Bedingungen sind erst einmal Stress für deinen Hund. Du kannst ihm den Übergang erleichtern, indem du eine Decke oder ein Kissen von zuhause mitnimmst. So hat er den gewohnten Geruch um sich und fühlt sich schneller wohl. Anfangs bleibst du eine Zeitlang mit ihm im Büro, damit er sich mit den Menschen und dem Platz dort anfreunden kann. Gegen Mittag lässt du ihn dann abholen oder bringst ihn nach Hause. In den nächsten Tagen kannst du die Zeiten im Büro mit ihm ausweiten. Frage auch ab und zu deine KollegInnen, ob sie sich auch nicht gestört oder abgelenkt fühlen, alles in Ordnung ist und sie eventuell Änderungsvorschläge haben [2; 4].

Hunderassen für Berufstätige

Wenn du noch keinen Hund hast und nach einem bürotauglichen suchst, dann solltest du die Begebenheiten beachten, unter denen dein Kumpel zukünftig leben wird. Einen Welpen beispielsweise müsstest du erst noch erziehen, damit er nicht zur Last im Büro wird. Für das Büro eignen sich Hunderassen, die eher sanftmütig und ruhig sind, auch schon mal alleine bleiben können und eher am Kuscheln, als am Toben interessiert sind. Sie sollten aufgeschlossen gegenüber anderen Hunden und Menschen sein, sich selbst beschäftigen und auch längere Zeit ruhig liegen können und nicht zum Bellen neigen. Hüte- und Jagdhunde oder solche mit ausgeprägten Territorialverhalten sind eher ungünstig für einen 8-Stunden-Tag am oder unterm Schreibtisch. 

Zu den geeigneteren Rassen gehören u.a. eher:  

  • der Basset Hound
  • die Französische Bulldogge
  • Golden Retriever
  • Labradoodle
  • Malteser und
  • Mops [3; 4].

Unabhängig von der Rasse sollte deine Fellnase immer auf sich hören und ruhig bleiben, wenn du das Büro verlässt. Wenn es geht, versuche so viel wie möglich Routine in deinen Arbeitsalltag zu bringen.

Leckerlis für Bürohunde

Unsere Superfood-Balls sind der ideale Snack für Zwischendurch. Sie enthalten rein natürliche Zutaten, die auf die spezifischen Bedürfnisse deiner Fellnase angepasst und von Veterinärmedizinerin und Heilpraktikern formuliert worden sind. Die Snacks haben einen dezenten, unaufdringlichen Geruch, sind lecker und so konzipiert, dass dein Hund lange daran kauen und sich beschäftigen kann. Ganz nebenbei können sie die Gelenke stärken, das Fell schön seidig und gesund halten und das Immunsystem puschen. Als kleines Dankeschön für einen treuen Begleiter.   

Quellen: 

[1] Office Dogs, in Hier-bleiben: Blog, abgerufen am 28.02.2023 von https://hierbleiben-jobs.de/blog/office-dogs#:~:text=Forscher%20der%20Universit%C3%A4t%20Kentucky%20stellten,sie%20Hunde%20streicheln%2C%20ein%20Bindungshormon.

[2]  Holtmeyer, Michelle, Bürohunde – Warum Office Dogs den Büroalltag verbessern, in edogs, abgerufen am 28.02.2023 von https://www.edogs.de/magazin/buerohunde/

[3] Mross, Pia, HUnderassen für Berufstätige, in edogs, abgerufen am 28.02.2023 von https://www.edogs.de/magazin/hunderassen-fur-berufstatige/

[4] Office Dog`s: So klappt`s mit dem Bürohund, 04.10.2022 in royalcanin, abgerufen am 02.03.2023 von https://www.royalcanin.com/de/dogs/puppy/office-dogs

Relevante Studien:

[S1] Glenn, Margaret K., Meade B. Jean, Dogs in the Workplace: A Review of the Benefits and Potential Challenges, May 2017 in International Journal of Environmental Research and Public Health 14(5):498, abgerufen am 02.03.2023 von https://www.researchgate.net/publication/316801650_Dogs_in_the_Workplace_A_Review_of_the_Benefits_and_Potential_Challenges

[S2] Colarelli, Stephen M. et. al., A Companion Dog Increases Prosocial Behavior in Work Groups, Januar 2017 in Anthrozoös 30(1):77-89, abgerufen am 02.03.2023 von https://www.researchgate.net/publication/313544755_A_Companion_Dog_Increases_Prosocial_Behavior_in_Work_Groups

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