Natürlicher Zeckenschutz für den Hund

Wir freuen uns über die ersten warmen Sonnenstrahlen und dass wir nun wieder länger mit der/den Fellnase/n in der Natur toben oder spazieren gehen können. Doch leider steigt mit zunehmenden Temperaturen auch wieder die Gefahr des Zeckenbefalls. Diese winzig kleinen Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können auch richtig gefährlich werden, weil sie Krankheiten, wie Borreliose und Hirnhautentzündung (Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)) übertragen können. Zwar gibt es dagegen einige chemisch-synthetische Mittel für den Vierbeiner, wie beispielsweise Halsbänder, Spot ons und Pillen, jedoch enthalten sie nicht selten Insektizide und Nervengifte, die auch den Organismus des Hundes belasten können. Wirksame und ungefährliche Alternativen findest Du in der Apotheke der Natur. 

Kokosöl gegen Zeckenbefall

Dass Kokosöl gegen Zecken wirken kann, konnten mehrere Studien bereits nachweisen [S1; S2; S4; S5]. Die in dem Öl enthaltene Laurinsäure schreckte die Zecken nahezu vollständig ab, vermutlich aufgrund eines speziellen Duftes. Dabei reichten bereits 10 % der Säure aus, um diesen Effekt hervorzurufen [S5]. Ein unbehandeltes MCT Bio-Kokosöl enthält bis zu 50% Laurinsäure. Reibst Du also das Fell Deines Hundes damit ein, ist er auf natürliche Art gegen Zeckenbiss gewappnet. Eine gut benetzte Haut/Fell kann Zecken bis zu etwa sechs Stunden von einem Befall Deines Hundes abhalten [S5]. Experten empfehlen, den Hund täglich mit dem Öl einzureiben. Quasi nebenbei erhält Dein Hund dann auch gleich ein gepflegtes und glänzendes Fell und eine kleine Kuscheleinheit während der Einreibung gemeinsam mit Dir. Und sollte eine Zecke doch zugebissen haben, kannst Du nach der Entfernung der Zecke, die befallene Stelle mit Kokosöl einreiben, denn es kann auch Krankheitserreger abtöten.  

Kokosöl von Innen

Du kannst Deinem Liebling auch – oder zusätzlich – das Kokosöl ins Futter geben. Es wirkt dann systemisch – also über den ganzen Körper – gegen Zecken und andere Parasiten, wie Flöhe, Würmer, Mikroben und auch Allergene [S1; S2; S4; 1; 5]. Es hat einen milden Geschmack und bietet reichhaltige Nährstoffe. 80 % davon sind gesunde Fettsäuren, mittelkettige Triglyceride (MCT), wie die bereits genannte Laurinsäure  zum Zeckenschutz. Daneben enthält das Öl noch Caprin-, Capryl-, Myristin-, Palmin-, Stearin-, Öl- und Linolsäure. Alle Fettsäuren unterstützen auf unterschiedlichste Art die Gesundheit Deines Hundes. Die Caprinsäure beispielsweise kann auch Pilze, Viren und Bakterien abtöten.

Zusätzlich wirken die Fettsäuren:  

●  zellschützend (antioxidativ) und zellerneuernd

●  feuchtigkeitsspendend für eine gesunde Hautbarriere

●  entzündungshemmend und juckreizstillend

●  stoffwechselanregend 

●  anregend auf den Lymphfluss

●  stärkend auf das Immunsystem [S3].

Bei einem Zeckenbiss kann so das Immunsystem Deines Hundes eventuelle Erreger besser bekämpfen. 

Kokosöl – die richtige Dosierung

Die richtige Dosierung ist abhängig von der Größe, dem Gewicht und Gesundheitsstatus des Hundes. Als Richtwert gilt etwa ein Teelöffel/10 kg Körpergewicht. Probiere einfach aus, ob Dein Hund das Öl gut verträgt. Sobald Du bei ihm beispielsweise Magen-Darm-Probleme feststellst, reduziere die Dosierung bis zur guten Verträglichkeit.

Wichtig! Achte auf eine gute Qualität des Kokosöls

Bevor Du Dich für ein Öl entscheidest, informiere Dich, ob es auch von guter Qualität ist, damit Dein Hund sich nicht mit Verunreinigungen oder Einbußen bei der Wirkung auseinandersetzen muss. Ein gutes Öl sollte:

●  aus kontrolliert biologischem/zertifiziertem Anbau stammen, so dass es keine Düngemittel oder Pestizide enthält

●  kaltgepresst sein, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe (wie Vitamine und essentielle Fettsäuren) erhalten geblieben sind

●  keine Fremd-Öle (wie Palmöl) enthalten

● frei von chemisch-synthetischen Zusatzstoffen (wie Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen), Alkohol (wie Glycerin) oder Lösungsmitteln sein

● nicht desodoriert sein, also den authentischen Geruch und Geschmack behalten, ohne dass diese durch Verdampfen von Stoffen verändert wurden. 

Wer sichergehen möchte, dem empfehlen wir das Bio-Kokosöl von Hunreys für den Hund. Es erfüllt alle wichtigen Qualitätsmerkmale und garantiert durch die schonende Verarbeitung der Kokosnüsse einen hohen Wirkstoffgehalt.  

Kokosöl und Zecken – Erfahrungsberichte von Hundebesitzern

Es kann hilfreich sein, zusätzlich zu wissenschaftlichen Studien auch echte Erfahrungsberichte von Hundebesitzern zu lesen. Hier haben wir einige zu Kokosöl und Zecken aufgelistet:

Erfahrungsbericht 1

Erfahrungsbericht 2

Quellen: 

[1] Staber, Daniela, Kokosöl für den Hund: 4 Anwendungstipps für das natürliche Hausmittel, 31.12.2018 in utopia, abgerufen am 24.03.2022 von https://utopia.de/ratgeber/kokosoel-fuer-den-hund-4-anwendungstipps-fuer-das-natuerliche-hausmittel/

[2] Rehberg, Carina, Kokosöl gegen Candida, 21.10.2021 in Zentrum der Gesundheit, abgerufen am 24.03.2022 von https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/pilzinfektionen-uebersicht/kokosoel-candida

Relevante Studien

[S1] Gunsalus, Kearney T. W. et. al., Manipulation of Host Diet To Reduce Gastrointestinal Colonization by the Opportunistic Pathogen Candida  albicans, 18.11.2015 in ASM Journals, abgerufen am 24.03.2022 von https://journals.asm.org/doi/full/10.1128/mSphere.00020-15 

[S2] Kabara, Jon J. et. al., Fatty Acids and Derivatives as Antimicrobial Agents, Juli 1972 in Antimicrob Agents Chemother.; 2(1): 23–28., abgerufen am 24.03.2022 von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC444260/

[S3] Tsuji, H. et. al., Dietary medium-chain triacylglycerols suppress accumulation of body fat in a double-blind, controlled trial in healthy men and women, November 2001 in J Nutr;131(11):2853-9, abgerufen am 24.03.2022 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11694608/

[S4] Barrozo, Mayara Macêdo et. al., Repellent and acaricidal activity of coconut oil fatty acids and their derivative compounds and catnip oil against Amblyomma sculptum, Dezember 2021 in Vet Parasitol;300:109591, abgerufen am 24.03.2022 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34678676/

[S5] Schwantes, Ulrich et. al., Prevention of infectious tick-borne diseases in humans: Comparative studies of the repellency of different dodecanoic acid-formulations against Ixodes ricinus ticks (Acari: Ixodidae), April 2008 in Parasit Vectors.; 1: 8, abgerufen am 24.03.2022 von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2362118/

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