CBD Öle im Überblick: Warum CO2-Extraktion & Kaltpressung und nicht Ethanol

CBD für Hunde kann eine gute Wahl sein. Der Hundeorganismus spricht darauf ähnlich an, wie beim Menschen. So kann CBD Hunde darin unterstützen, Schmerzen und Entzündungen besser zu bewältigen und entspannter mit Stresssituationen umzugehen. Entscheidend ist, beim Kauf eine gute Wahl zu treffen. Das Produkt sollte qualitativ hochwertig, gut verträglich und – natürlich – wirksam sein.

Spielt dabei die Extraktionsmethode eine Rolle? Wir erklären Dir, warum Du besser CO2-extrahierte oder kaltgepresste CBD-Öle für Deinen Hund verwendest, anstelle auf Ethanol-extrahierte CBD-Öle zurückzugreifen. 

Eine Diskussion vorab

Durchforstet man das Internet nach stichhaltigen Beweisen, ob Isolat oder Vollspektrum-Öl besser ist und Ethanol- oder CO2-Extraktion, dann wird man leider enttäuscht. Offensichtlich gibt es noch zu wenig Studien an Hunden, um dazu eine verbindliche Aussage treffen zu können. Jeder propagiert das Mittel, das er gerade anzubieten hat. Das macht es uns auch äußerst schwer, eine definitive Aussage zu treffen. Dennoch möchten wir uns einem Statement nicht verschließen und die Logik für uns sprechen lassen. 

CO2-Extraktion vs. Kaltpressung vs. Ethanol-Extraktion

Um Cannabinoide und andere Stoffe aus der Hanfpflanze zu lösen, gibt es drei Hauptverfahren: die CO2-, die Ethanol-Extraktion und die für viele noch unbekannte traditionelle Kaltpressung. Sie bringen unterschiedliche Resultate hervor: 

CO2-EXTRAKTIONKALTPRESSUNGETHANOL-EXTRAKTION
  • löst ausschließlich fettlösliche Stoffe
  • gewinnt 100% des reinen Pflanzensaftes der gesamten Hanfpflanze
  • löst fett- und wasserlösliche Stoffe aus der Pflanze
  • kann Terpene nicht vollständig aus der Pflanze lösen [S1]
  • Terpene, Lipide, Polyphenole und Flavonoide bleiben in einem natürlichen Verhältnis erhalten
  • Extrakte beinhalten alle Wirkstoffe der natürlichen Pflanze
  • kann höhere CBD- und THC-Konzentration als in der Ursprungspflanze erzeugen [S1]
  • der Entourage-Effekt kommt vollumfänglich zum Tragen
  • die Inhaltsstoffe der Extrakte wirken durch die enthaltenen Terpene, Flavonoide und Cannabinoide synergistisch (Entourage-Effekt).
  • Extrakte lösen einen geringeren Entourage-Effekt aus [1].
  • das native Öl entfaltet seine volle Wirksamkeit
  • Finger weg von Ethanol!

    Fakt ist: Hunde verstoffwechseln Stoffe anders als wir Menschen – das müssen wir immer berücksichtigen. Enzymreaktionen, Verweildauer und Wirkung der Stoffe im Organismus können gänzlich anders sein, auch wenn sie ein vergleichbares Endocannabinoidsystem haben. Dazu kommt das in aller Regel geringere Körpergewicht. 

    Bei der Ethanol-Extraktion können jedoch im Endprodukt noch Reste des Lösungsmittels und Schadstoffe enthalten sein. Was für uns Menschen vielleicht unbedeutend ist, kann beim Hund zu schwerwiegenden Vergiftungserscheinungen führen [2]. CO2 ist per se nicht giftig und hinterlässt bei der Extraktion keine Rückstände. ACHTUNG! Es gibt auch andere Lösungsmittel, wie Erdöl, Butan oder Propan, mit denen Stoffe aus Hanfpflanzen extrahiert werden können. Alle diese Stoffe, selbst wenn sie nur in Spuren im Endprodukt enthalten sind, sind giftig für Deinen Vierbeiner. 

    Der in Vollspektrumprodukten auftretende Entourage-Effekt ist unbestritten für uns Menschen von Vorteil. Daran beteiligt sind die Terpene/ätherische Öle. Viele Fachleute behaupten jedoch, dass manche Terpene und Phenole für Hunde nicht gut verträglich, ja sogar schädlich sein können. Zumindest weiss man von Katzen, dass ihnen zur Verarbeitung entsprechende Enzyme fehlen, wodurch diese für sie toxisch sind. Obwohl man zu dem Thema “Hund und Terpene” keine einheitliche Meinung in der Literatur findet, kann man sich zumindest vorstellen, dass die stark riechenden Öle für den empfindlichen Geruchs- und Geschmackssinn sowie die Schleimhäute des Hundes unangenehm sein können. Außerdem können sie beim Hund, wie auch beim Menschen, allergische Reaktionen auslösen. 

    Wer ganz sicher gehen möchte, gibt seinem Hund ein reines CBD-Isolat. Es enthält weder für ihn unverträgliches THC, noch Terpene [3; 4]. Stattdessen ist gereinigtes CBD enthalten, das in seiner Konzentration, aufgrund fehlender Entourage-Effekte, eindeutig ist. 

    Symptome einer Ethanolvergiftung

    Sollte Dein Hund eine zu große Menge an Lösungsmitteln aufgenommen haben, dann können als Symptome eintreten: 

    • Gleichgewichtsstörungen
    • neurologische Ausfälle
    • Krampfanfälle
    • Depressionen
    • Koma mit Unterkühlung
    • Übelkeit
    • Verwirrtheit [5]
    • Verfärbung der Schleimhäute

    Was kannst Du also tun?

    Als HundebesitzerIn kannst Du Dich nur genau informieren, mit welcher Methode der Hersteller Dein favorisiertes CBD-Öl hergestellt hat. Achte darauf: 

    • welche Qualität das Produkt hat
    • was es detailliert beinhaltet (THC-Konzentration, Zusätze, Trägeröl) 
    • ob der Hersteller zertifiziert ist
    • welche Erfahrungswerte von Nutzern vorliegen
    • wie transparent der Hersteller sein Produkt, Hanf-Anbau, Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren darstellt und
    • dass er keine Heilversprechen gibt.

    Nur so kannst Du seriöse Hersteller identifizieren. Gehe lieber kein Risiko bei der Gesundheit Deines Hundes ein und frage im Zweifel Deinen Tierarzt. 

    Unsere Entscheidung

    Wir haben uns in der Herstellung unserer CBD Öle für die Anwendung von CO2 – Extraktion und Kaltpressung entschieden, da mit diesen beiden Methoden bei richtiger Dosierung und Anwendung eine Vergiftung ausgeschlossen werden kann. Zudem ist uns wichtig, dass der Organismus deines Vierbeiners nicht unter Schadstoffen und Lösungsmitteln leiden muss. Deshalb ist es einer unser Grundsätze gänzlich auf solche Zusätze und Produktionsmethoden zu verzichten.Eben diese Produktion ohne Zusatzstoffe, die schonende Extraktion und Kaltpressung, durch die der pure Pflanzensaft gewonnen wird und die laborgeprüfte Reinheit all unserer Produkte sind Teil unseres eigenen Qualitätsanspruches und unseres Versprechens an unsere Kunden.

     

    Quellen: 

    [1] Co2-Extraktion zur Gewinnung von CBD-Öl, in Hanf Extrakte, abgerufen am 10.03.2021 von https://www.hanf-extrakte.com/co2-extraktion-zur-gewinnung-von-cbd-oel/

    [2] Hoffmann, Lisa, 05.10.2020 in Deavita, abgerufen am 10.03.2021 von https://deavita.com/lifestyle/haustiere/cbd-ol-fur-hunde-wirkung-anwendung.html

    [3] Freulich, Markus, 15.01.2020 in CBD Wiki, abgerufen am 10.03.2021 von https://cbd-wiki.org/tiere/cbd-oel-hund-und-mensch/

    [4] De Luca, Cornelius, CBD Öl für Hunde: Erfahrungen, Dosierung & Wirkung, 03.03.2021 in CBD360, abgerufen am 10.03.2021 von https://cbd360.de/cbd-fuer-hunde/

    [5] Typische Symptome bei Aufnahme folgender Substanzen, Canikurpro, abgerufen am  10.03.2021 von https://www.canikur.de/symptome-bei-vergiftung.aspx

    Relevante Studien

    [S1] Sexton, Michelle et. al., Evaluation of Cannabinoid and Terpenoid Content: Cannabis Flower Compared to Supercritical CO2 Concentrate, März 2018 in Planta Med;84(4):234-241, abgerufen am 10.03.2021 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28926863/

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